2.4.97

Die Geburt im Kopf ist die längste.

Rückreise:
Arnheim – Emmerich …
Der Hotelwirt war sehr freundlich.
Die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt.
A. besorgte sich grünen Afghanen im Coffeeshop.
Die Sonne blendete auf dem Bahnhofsvorplatz von Arnheim.
Ich trank. A. rauchte.
Duisburg – Köln …
Wir fuhren auf ein Wochenendticket für 35 DM.
In einer kleinen Kneipe „Sion am Bahnhof“ bestellten wir Kölsch.
Mir klopfte das Herz beim Flirt mit der Kellnerin. Ihr Lächeln bezauberte mich.
Der Dom nebenan ragte schwarz und unsichtbar in den Himmel.
Koblenz – Mainz – Mannheim …
Ich trank. A. rauchte und trank. Ein kleiner Köter knurrte unter der Sitzbank.
Den Rhein zur Seite mit Lorelei und schwüler Sonntagsidylle. Der Zug war gerappelt voll.
„Jetzt haben wir`s bald geschafft“, prosteten wir uns müde zu.
Heidelberg, Bahnhofsgaststätte …
A. verabschiedete sich nach Hause. Ich trank Bier um Bier und ließ mich gehen.
Eine besoffene Spanierin flippte aus. Unsere Säuferblicke fixierten die Szene. Polizei erschien.
„Noch eins?“ fragte mich Irene, die Bedienung.
„Wie fuhr Schumacher?“ fragte mich ein rundes, pickliges Gesicht.
„Platz 4“, sagte Irene, „und Frenzel Platz 8.“
Ich besorgte mir drei Cheeseburger bei Mac Donalds und nahm den 41er nach Hause.

Die runde Form hat was magisches – nein, ich möcht`s nicht zerreden – die runde Form hat was magisches.

 

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Über bonanzamargot

Auf diesem Blog überarbeite ich alte Notizen.
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