4.3.06

 

18 Zentimeter unter dem Bauchnabel
beginnt die Hölle
Flammen kräuseln sich im Schoß
die Luft singt von Lust
ich verbrenne mir die Finger
der Höllenengel lässt mich schreien
Schlangen im Kopf, züngelnde Gedanken
und weiche Monde
ich küsse den Vulkan
18 Zentimeter
unter dem Bauchnabel
beginnt das Leben
dort ist die Pforte
deren Pförtner DU bist
und DU lachst
als du meinen Rammbock siehst
offene Türen muss man nicht einrennen
doch ich renne sie ein
die Geilheit ist ein Fest
18 Zentimeter
unter
dem
Bauchnabel
begegnen wir uns
Frau

 

Über bonanzamargot

Ich wollte, es wäre immer Sommer. Ich wollte, ich wäre immer verliebt. Ich wollte, ich hätte nie Sorgen. Ich wollte, ich hätte unbegrenzt Zeit, um hinter das Geheimnis des Lebens zu kommen: Die Welt um mich herum besser zu verstehen - die Menschen - die Liebe - den Tod...
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10 Antworten zu 4.3.06

  1. AlterSack schreibt:

    Net schlecht. Weiß deine Partnerin davon?

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  2. AlterSack schreibt:

    Icke meinte, haste für deine jetzige Freundin schon mal so was geschrieben? Hab nicht gelesen. Dabei behauptest du, die wäre deine riesengroße Liebe. Da stimmt was nicht, oder?

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  3. AlterSack schreibt:

    Sorry, hab dat nicht in einen Kommentar gepackt. Hast vor zehn Jahren ebenso von deiner großen Liebe geschrieben? Da ändert sich scheinbar nix – Liebe hin, Liebe her.

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  4. bonanzamargot schreibt:

    ich kann immer nur wiederholen, dass persönliche erörterungen hier fehl am platze sind.
    wenn dir solcherlei fragen derart auf den nägeln brennen, bitte per kontaktformular oder mail.

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  5. bonanzamargot schreibt:

    stelle dich nicht dümmer, als du bist. du findest doch sonst alle blogs, auf denen ich schreibe…, und dort gibt es kontaktformulare, z.b. hier „https://prosagedichte.wordpress.com/“ in der menüleiste „kontakt“.

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  6. AlterSack schreibt:

    Is mir zu kompliziert. Zum Thema Persönliches und Kunst: du willst doch nicht behaupten, dieses Gedicht hätte keinen Bezug zu deiner damaligen Liebschaft. Oder hast du es einfach aus dem Bauch raus geschrieben?

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    • bonanzamargot schreibt:

      ich kann mich nicht bei jedem gedicht daran erinnern, inwiefern es einen bezug zur realität hat. natürlich schöpfe ich aus dem realen leben… welcher autor macht es nicht. aber das geschriebene stellt doch niemals eine 1:1 abbildung dar – mal sind mehr und mal weniger autobiographische bezüge enthalten. das ist für das gedicht nicht relevant.
      man darf doch z.b. auch nicht die schauspieler mit ihren rollen verwechseln, auch wenn sie viel persönliches an emotion, charakter und ausdruckskraft einfließen lassen; ebenso ist es mit dem musiker etc.

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  7. bonanzamargot schreibt:

    meine aktuelle liebe nimmt viel platz in meinem leben ein. mit perönlichen details der mir nahestehenden menschen halte ich mich aus respekt vor ihnen zurück. es sitzen zu viele affen auf den bäumen, die sich daran weiden. das meiste, was ich aktuell schreibe, bezieht sich auf meine unternehmungen, meine gedanken und gefühle.
    auf diesem blog stelle ich überarbeitete notizen und gedichte vor, die länger als zehn jahre zurückliegen. ich freue mich über leser – anzügliche bzw. zu persönliche kommentare haben hier aber nichts zu suchen.

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